Laboröfen sind die geeigneten Geräte um Materialien wie
Glas, Porzellan oder diverse Metalle unter hohen Temperaturen fachgerecht zu
formen. Häufige Anwendungen sind das Schmelzen, Glühen, Sintern oder
Veraschen.
Kammeröfen kommen bei der Porzellanherstellung oder Fertigung von
Motorenbauteilen in der Automobilindustrie zum Einsatz.
Muffelöfen helfen beim
Glasschmelzen, Emaillieren oder Gold- und Silberschmieden. Ferner dienen sie in
der Zahnmedizin beim Formen von Zahnersatz.
Rohröfen gestatten
teilweise Horizontal- oder Vertikalbetrieb und finden Verwendung z.B. in der
Materialforschung oder Brennen in der technischen Keramik. Aber auch spezielle
Anwendungen wie Gasanlyse, Züchtung von Kristallen, Präparieren von Silikon-Wafern oder
Kalibrierung von Thermoelementen ist möglich.
Umluftofen und
Vakuumofen steht synonym für Umlufttrockenschrank und Vakuumtrockenschrank.
Erklärende Beschreibungen liefert die Seite Trockenschrank.
Laboröfen:
- Kammerofen
mit maximalen Temperaturen von 1100 bis 2200°C,
Innenraumvolumen 2 bis 160 Liter, Innenbreite 90 bis 1300 mm, , Innenhöhe 60
bis 550 mm, Innentiefe 100 bis 550 mm
- Muffelofen
mit maximalen Temperaturen von 120 bis 1300°C,
Innenraumvolumen 2 bis 40 Liter, Innenbreite 110 bis 320 mm, , Innenhöhe 100
bis 250 mm, Innentiefe 140 bis 490 mm
- Rohrofen
mit maximalen Temperaturen von 1100 bis 1800°C, Rohrdurchmesser 30 bis 170 mm,
beheizte Länge 150 bis 1000 mm
- Umluftofen
mit maximalen Temperaturen von 100 bis 850°C,
Innenraumvolumen 4,3 bis 1050 Liter, Innenbreite 190 bis 1240 mm, , Innenhöhe
75 bis 1510 mm, Innentiefe 210 bis 1000 mm
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