Der Exsikkator ist ein Laborgerät, das dazu dient, (festen) chemischen Stoffen die Feuchtigkeit
zu entziehen und sie damit zu trocknen. Alternativ können Exsikkatoren auch zum Aufbewahren von
feuchtigkeitsempfindlichen Stoffen verwendet werden.
Der Exsikkator ähnelt einem Topf, der im
unteren Teil mit einem Trocknungsmittel versehen wird, z.B. Calciumchlorid, konzentrierte
Schwefelsäure, Phosphorpentoxid oder Silicagel. Darüber kommt eine durchlöcherte Platte. Dabei
kann es sich um eine Exsikkator-Porzellan-Platte oder Exsikkator-Metall-Platte handeln. Auf diese
Platte wird dann die zu trocknende Substanz gelegt. Nachdem der Exsikkator fest verschlossen wurde,
wirkt nun das Trocknungsmittel hygroskopisch und entzieht dem zu trocknenden Stoffgemisch die
Feuchtigkeit, zumeist Wasser oder andere Lösungsmittel. Dies geschieht durch Verdampfen. Je nach
Kapazität des Trocknungsmittels kann die Zeit, die für das Trocknen verstreichen muss, bzw. die
gewünschte Intensität des Trocknens variieren.
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Exsikkator (komplett) mit Knopfdeckel, Tubusdeckel
oder Wertex-Verschluss, Durchmesser oder Breite von 100 mm bis 300 mm, Höhe 112 mm bis 357 mm
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Exsikkator-Deckel aus Glas für Modelle DN 100
bis DN 300, Höhe 62 mm bis 137 mm, mit NS-Tubus, Schraubgewindeanschluss oder Knopf für alle
Unterteile
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Exsikkator-Hahn für Tubusdeckel, Seitentubus
oder Gewindeanschluss
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Exsikkator-O-Ringe, Dichtungsringe für
Exsikkatoren DN 150 bis DN 250, Durchmesser 185 mm bis 274 mm, Dicke 5,3 mm bis 6,5 mm,
Material: Perbunan, Silikon, Neopren
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Exsikkator-Metall-Platten für
Exsikkatoren DN 100 bis DN 300, Durchmesser 90 mm bis 280 mm
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Exsikkator-Porzellan-Platte für
Exsikkatoren DN 100 bis DN 300, Durchmesser 90 mm bis 280 mm
Zur Beschleunigung des Trocknungsvorgangs kann bei
einigen Exsikkatoren ein Vakuum erzeugt werden. Das geschieht durch Ansatz einer Vakuumpumpe an
einen Seitentubus oder Exsikkator-Hahn im Exsikkator-Deckel. Exsikkatoren sind zumeist aus
temperaturbeständigem Laborglas. In seltenen Fällen besteht das Unterteil aus Porzellan.
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