Die kleinen Laborbrenner, betrieben mit Gasen wie Erdgas, Propan oder Bhutan kommen vorwiegend in der analytischen Chemie zum Einsatz. Mit ihnen werden kleine Proben von festen oder flussigen Stoffen erhitzt. Am meisten bekannt ist der Bunsenbrenner. Er besteht unten aus einem stabilen Standfu?. Oberhalb davon wird durch ein Rohr das Gas in den Brenner geleitet. Nach dem Entzunden des Brenngases wird uber eine regelbare Offnung die Verbrennungsluft angesaugt oder ein Oxidator hinzugefuhrt. Die Funktionsweise ahnelt dem Prinzip der Strahlpumpe. Das Gas wird verbrannt und je nach Menge an zugefuhrter Verbrennungsluft entstehen Flammen mit unterschiedlicher Farbung und Hitze. Bei starker Zufuhrung von Verbrennungsluft vermischt sich diese mit dem Brenngas schon innerhalb des Bunsenbrenners und es wird eine zumeist blaue sehr hei?e Flamme erzeugt. Eine geringe Zufuhr von Verbrennungsluft entwickelt dagegen gelbliche Flammen mit niedrigerer Temperatur. Je nach Gerat konnen mit Bunsenbrennern Temperaturen zwischen 900 bis maximal 1500?C erreicht werden.

Teclubrenner haben eine leicht andere Bauweise als Bunsenbrenner. Sie besitzen ein konisch erweitertes Ansaugrohr uber das die Verbrennungsluft von unten angesaugt wird. Dadurch werden stellenweise hohere Temperaturen als beim Bunsenbrenner erreicht. Allgasbrenner sind nicht nur auf den Betrieb mit einem Gas ausgelegt, sondern ermoglichen den Antrieb mit sehr vielen Gasen.

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