Glasflaschen sowie Flaschen aus anderen Materialien, vorwiegend aus Kunststoff, gibt es für das Labor in fast allen Größen und Formen. Grob unterschieden werden kann zuerst mal in Enghals-Flaschen und Weithals-Flaschen Während sich bei Enghalsflaschen der Hals nach oben hin langsam verjüngt, wird bei der Weithalsflasche diese nach oben hin nicht schmaler. Ferner wird zwischen Gewindeflaschen und Flaschen nur mit Stopfen oder ganz ohne Verschluss getrennt.

Viele Flaschen sind für spezielle Anwendungen im Labor gestaltet und erfüllen dafür einen besonderen Zweck. So gibt es Kulturflaschen, Nährbodenflaschen und Rollerflaschen, die in der biologischen Forschung Verwendung finden. Filtrierflaschen und Saugflaschen werden bei der Filtration eingesetzt.

Mit Gaswaschflaschen können Gase “gereinigt“ werden oder es kann ihnen Feuchtigkeit entzogen werden. Einfache Flaschen aus Laborglas für diverse Anwendungen sind auch Muster- oder Probenflaschen zum Aufbewahren von Proben in der Medizin und Pharmazie.

Eine weitere spezielle Flasche ist die Woulffsche Flasche, eine Art Kolben mit drei Hälsen und mit aufgesetzten Ventilen. Die Flasche wird zum Schutz bei Evakuierungen verwendet. Tropfflaschen haben einen Aufsatz mit deren Hilfe ein genaues Dosieren möglich ist. Ebenfalls einen Aufsatz hat die Spritzflasche.

Schliffflaschen können Weithals- oder Enghalsflaschen sein und haben einen besonderen Schliff zum Anschluss anderer Geräte oder Schläuche. Meplatflaschen haben eine flache Form und sind zumeist aus Braunglas. Niveauflaschen können bei der Gasanalyse verwendet werden, wenn auf die Flasche eine (Gas-) Bürette aufgesetzt wird.

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