Glasartikel mit Normschliff kommen immer dann zur Anwendung, wenn bei Versuchen, vorwiegend in der chemischen Forschung, verschiedene Geräte aus Laborglas miteinander verbunden werden sollen. Beispiele dafür sind der Anschluss eines Kühlers oder Tropftrichters an einen Kolben oder auch simpel der Verschluss einer nicht benötigten Öffnung mit Hilfe eines Glasstopfens. Dabei werden die so genannten Kerngeräte (Kühler, Stopfen) an Geräte mit Hülse angeschlossen. Zur Abdichtung der Verbindung wird Schlifffett verwendet.

Normschliffe aus Laborglas gibt es in Größen von 7,5 bis über 40, wobei der Wert den oberen Durchmesser vom Schliff eines Kerngerätes angibt. Bei Hülsen werden 2 Werte angegeben. Beispielsweise 14/23 bedeutet, dass der Schliff der Hülse einen Durchmesser von 14 mm hat und die Länge der Hülse 23 mm beträgt.

Es wird zwischen Kegelschliffen und Kugelschliffen unterschiedenen. Die verbreitete Kegelschliff-Form hat konusförmige Kerne, wobei der Kugelschliff sich durch halbkugelförmige Kerne und Hülsen in Form einer hohlen Halbkugel auszeichnet.

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