Kolben sind bauchige Gefäße aus Laborglas, die bei zahlreichen Versuchen zur Anwendung kommen. Beispiele sind Messkolben mit schmalem Hals oder auch der bekannte Erlenmeyerkolben in der typischen Form mit weitem Hals, der sich nach oben hin verjüngt.

Damit eignet sich der Erlenmeyerkolben gut zum Schwenken und Rühren von Flüssigkeiten oder als Behälter zum Aufsetzen auf einen Magnetrührer. Der Erlenmeyerkolben hat einen flachen Boden im Gegensatz zum Rundkolben, der durch seinen runden Boden ein gleichmäßigeres Erwärmen gewährleistet. Es kann in ihm gefahrlos ohne Implosionsgefahr ein Vakuum erzeugt werden.

Kjeldahlkolben haben ebenfalls einen runden Boden und dienen u. a. zur Destillation oder Stickstoffbestimmung.

Daneben gibt es spezielle Mehrhalskolben, verwendet z.B. bei der Extraktion oder Destillation. Die verschiedenen Hälse der Mehrhalskolben ermöglichen den Anschluss von Messgeräten, Laborkühlern oder Rührern. Spitzkolben, vorwiegend aus hochwertigem Laborglas, sind Kolben mit spitzem Boden und teilweise auch mit mehreren Hälsen.

Glaskolben (Zylinder finden Sie darunter):

Glaszylinder

Zylinder dienen zum Aufbewahren oder Messen von Flüssigkeiten. Der Messzylinder hat zur Volumenbestimmung eine Skalierung. Der Standzylinder besitzt zur Lagerung einen festen Standfuß.

Zylindermensuren verfügen über einen Ausguss zum Umfüllen von Flüssigkeiten. Knopfdeckelzylinder sind kastenförmige Gefäße mit Knopfdeckel. Daneben gibt es noch spezielle Zylinder wie Chlorcalciumzylinder mit zwei Hähnen oder Schlämmzylinder.

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