Beim Filtrieren werden feste Stoffe aus einer Flüssigkeit getrennt. Das flüssige Gemisch wird durch einen Trichter geleitet. Der Trichter hat als Einsatz Filterpapier oder eine Fritte, die einer porösen Glasplatte entspricht. Während die Flüssigkeit durch den Trichter läuft und als Filtrat in einem Filterbecher aufgefangen wird, verbleibt der feste Stoff im Trichter. Die im Trichter verbleibenden Partikel können dabei die Porengröße durchaus auch unterschreiten, da mit dem gesammelten Feststoff ein Filterkuchen entsteht, dessen Dichte auch kleinere Partikel als die Porengröße zurückhält.

Filternutschen aus Laborglas oder Porzellan sind Trichter mit einem einen flachen Boden, auf den das Filterpapier gelegt wird. Unterhalb der Filternutsche wird eine Saugflasche angeschlossen, mit deren Hilfe die Luft in der Nutsche ausgepumpt wird. Die oben in die Nutsche eingefüllte Flüssigkeit oder auch ein Gasgemisch wird somit schneller durch den Filter geleitet und der Filtriervorgang erheblich beschleunigt.

Filter und Zubehör

Trichter

Tropftrichter und Scheidetrichter unterscheiden sich grundlegend von anderen Trichtern. Der Tropftrichter ist ein Gerät aus Laborglas, das die dosierte Zusammenführung von zwei getrennten Stoffen ermöglicht. Dabei werden Chemikalien einem Reaktionsgemisch zugefügt.

Im Gegensatz dazu ermöglicht der Scheidetrichter die Trennung von zwei nicht mischbaren Flüssigkeiten. Die sich unten im Scheidetrichter ansammelnde Flüssigkeit mit der höheren Dichte wird über einen Hahn abgelassen.

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